Facebook auf dem Weg in den deutschen Markt
Neue Ideen haben die Leute von Facebook ja. Und konsequent sind sie auch. So werden nicht nur Innovationen und Produktion von Features fuer das Netzwerk auf die Community ausgelagert, auch die Lokalisierung soll von den Usern geleistet werden. Noch dieses Quartal soll es damit losgehen.
Weiter gehen auch die Spekulationen ueber den bevorstehenden Kampf von Facebook, StudiVZ und MySpace. Zweilnull.cc sieht einen zaehen Kampf , da Facebooks Zuwachsraten in Deutschland bei weitem nicht so hoch sind wie z.B. in Frankreich. Und tatsaechlich scheint StudiVZ derzeit ganz gut dagegen zu halten. In Facebook gibts es eine StudiVZ-Gruppe names "StudiVZ - The German Facebook". Ein Diskusionsthema dort ist: "Why facebook isn´t really interesting for most german students". Genauso gibt es aber auch Gruppen mit Namen wie "StudiVZ Deserteure" und "StudiVZ Wechsler zu Facebook :)" mit allerdings nicht so vielen Mitgliedern. Ich vermute auch einen langen Kampf, aber nicht wie es im zweinull.cc Artikel heisst:
Eine derartig dominierende Position, wie sie studiVZ in Deutschland einnimmt, hat im französischen Nachbarland jedoch noch kein Anbieter. Deswegen wuchs Facebook dort kräftig, auch ohne lokale Sprachversion. Es ist anzunehmen, dass Facebook auch in Deutschland bereits erheblich mehr Mitglieder hätte, wenn es studiVZ nicht gäbe. Sollte facebook.de schlagartig hundertausende Nutzer zur Registrierung bewegen können, dann ist bewiesen, dass Deutsche eine noch größere Abneigung gegen die englische Sprache haben als Franzosen.
Abneigung gegen die englische Sprache? Ne. Noch groesser als bei den Franzosen? Neee! Die sind ganz einfach nur traege. Und noch fehlt bei Facebook die kritische Masse an deutschen Usern. Noch findet man zu wenig Freunde dort, im Vergleich zu StudiVZ, wo alle schon sind, wo man alle schon gefunden und sich etwas aufgebaut hat. Ich vermute das kommt noch. Die Sprache ist eine Barriere, allerdings keine so grosse.
Robert Basic wirft zusaetzlich noch MySpace in den Ring, aber irgendwie glaube ich nicht so richtig daran. Die Zielgruppe ist dann doch eine etwas andere. Und wenn die gelangweilten deutschen User von StudiVZ schon mit der Unuebersichtlichkeit von Facebook zu kaempfen haben, werden sie bei MySpace sofort an Kopfkrebs verrecken.